hundephilosoph

secundum naturam vivere

Kategorie: gedanken

№ 7

nur menschen, die mehr haben als sie brauchen, meckern.

№ 6

glück hängt keinesfalls von den äußeren gegebenheiten ab, sondern einzig und allein von der herzensstärke. ich würde soweit gehen und glücklich-sein als lebenseinstellung bezeichnen. natürlich ist nicht alles schön und sowieso verläuft nichts nach plan, aber im gesamten lässt es sich auch im unglück glücklich leben.

ja, ich bin glücklich. oft erkennt man es nicht, aber das glück ist immerzu im herzen und flüstert. man muss nur die geräusche abstellen und lauschen.

es gibt keinen weg zum glück. glücklich-sein ist der weg.

buddha

№ 5

zeit ist nicht endlich. es ist nicht der moment, der vergeht. was keine eigenschaften hat, kann sich auch nicht verändern. die zeit steht still, nur der mensch bewegt sich. in einem moment noch jene person, bin ich im nächsten moment diese.

№ 4

wir sind menschheit. kein einzelnes wesen, sondern eine masse, ein pluralistisches individuum, jeder ein teil des ganzen, jeder das ganze selbst. ob wir außen stehen, oder innen, diese eine zugehörigkeit schwindet nicht. nicht nur aufgrund physiognomischer und ethnischer ähnlichkeiten, sondern vor allem aufgrund des kollektiven bewusstseins der menschheit, zu sein. das gefühl der unzugehörigkeit ist kein gefühl, dass aufgrund der tatsächlichen geografischen oder emotionalen distanz zu den anderen entsteht. die unzugehörigkeit ist im individuum begründet, der nicht-identifizierung mit dem eigenen ich. dieses gefühl kann nicht verschwinden, wenn keine vereinigung zwischen herz, verstand und körper stattfindet.

№ 3

glaube kann nicht durch die mikroskopische betrachtung einer einzelnen religion erfasst werden. erst durch die beschauung von allem durch alles kann glaube erfahrbar gemacht werden.

№ 2

armut ist ein luxus, den sich keiner leisten kann.

oder

reichtum ist die kotze des glücks.

diogenes

№ 1

es ist so schön, sich in sich selbst zu verlieren.
dann verschwindet alles und die wahrheit wird zum leben selbst.
alles macht plötzlich sinn und das einzige, was man dazu sagen kann, ist nichts.
einfach in den garten gehen. auf den stein setzen. und schweigen.
sind die dinge nicht auf die beste art und weise geordnet?
wie kann soetwas nicht gottes schöpfung sein?

weder erkenntnis noch unwissenheit ist real; was jenseits von beiden liegt, genauso wie jenseits aller gegensatzpaare, das ist die wirklichkeit.

sri ramana maharshi